Donnerstag, 21. August 2008

Stewart hin und zurueck

Das mit den beeindruckenden und malerischen Landschaften hat sich bestaetigt: ueberall Berge, Gletscherfluesse, Seen, Schnee und sogar ein Gletscher mit knallblauem Eis :-) Es war eine klasse Tour.
Von Stewart aus habe ich noch einen kleinen Abstecher nach Alska gemacht (3 km entfernt) um mir am Fish Creek die Grizzlies anzuschauen, die sich frischen Lachs angeln. Zweimal war ich dort, leider vergebens. Am Morgen (11 Uhr ist wohl nicht mehr morgens) waren angeblich 4 Grizzlies dort gewesen und haben gefuehstueckt.
Auf dem Rueckweg nach meinem zweiten, ergebnislosen, Besuch habe ich wenigstens zur Entschaedigung einen Schwarzbaeren gesehen; er konnte sich nicht entscheiden, ob er links oder rechts auf der Strasse laufen wollte. Wahrscheinlich hingen auf beiden Seiten leckere Beeren :-)

Heute bin ich wieder in Prince Rupert angekommen. Hier bleibe ich zwei Naechte, bevor ich am Samstag nach Prince George und dann weiter nach Vancouver aufbreche. Ich habe mich entschieden, die letzte Woche vor Weiterflug in Vancouver zu verbringen und von dort Tagesausfluege zu machen. Momentan bin ich des andauernden Umziehens etwas muede...

Montag, 18. August 2008

Prince Rupert

Dafuer, dass es in Prince Rupert angeblich 220 Tage im Jahr regnen soll, ist es hier ganz schoen trocken. Bisher ist noch kein Tropfen heruntergekommen :-)
Prince Rupert ist ein kleiner beschaulicher Ort, den man schnell erkundet hat. Im Ort gibt es ein interessantes Museum zur Geschichte der "First Nations" an der Westkueste Kanadas und der Erschliessung Prince Ruperts durch die Europaer.

Um die Gegend hier noch etwas besser kennenzulernen habe ich ab morgen fuer drei Tage ein Auto gemietet und werde mich auf den Weg gen Norden nach Stewart, an der Grenze zu Alaska, aufmachen. Auf der Strecke soll es pittoreske Landschaften zu bestaunen geben
;-) Mal sehen, inwieweit sich das bewahrheitet.

Sonntag, 17. August 2008

Port Hardy, Cape Scott und die Faehre nach PR

Als ich in Port Hardy angekommen bin dachte ich schon, die drei Naechte, die ich hier gebucht habe, waeren etwas zu lang. Gluecklicherweise war dem dann nicht so: gemeinsam mit Barbara habe ich ein Auto gemietet und wir sind in den Cape Scott Provincial Park, ca. 65 km westlich von Port Hardy gefahren. Bloed war, dass diese 65 km ausschliesslich aus Schotterstrasse bestanden und wir dort mit dem Auto eigentlich nicht haetten fahren duerfen. Mit oeffentlichen Verkehrsmitteln waere uns nur ein Bus geblieben, der allerdings pro Person 140 Dollar gekostet haette. Was fuer ein Wahnsinnspreis!
Ich muss sagen, der Nervenkitzel hat sich gelohnt: der Cape Scott Park ist wunder schoen, dicht bewachsen und hat einen traumhaften Strand (San Josef Bay). Es gibt dort zwar auch einige unbefestigte Wege, die ziemlichen Matschpfuetzen glichen, aber wir haben uns - ganz wie Indiana Jones - unsere eigenen Bruecken und Wege gebaut.
Auf dem Weg zum und vom Park haben wir insgesamt 3 Schwarzbaeren gesehen. Dieses Mal habe ich es sogar geschafft, zwei davon auf Foto zu bannen, allerdings in ziemlich schlechter Qualitaet. Dennoch moechte ich Euch die Schnappshuesse nicht vorenthalten.



Gestern hat uns um 5 Uhr morgens ein Shuttlebus abgeholt und zum Faehrterminal gefahren. Die Faehre brachte uns in einer 15 stuendigen Fahrt nach Prince Rupert.
Hier bin ich gestern Nacht angekommen und werde hier 3 Naechte bleiben. So langsam ueberlege ich mir nun, wie meine weitere Reise aussehen koennte.


(c) 2007/2008 Wiebke Bork