Wow! Die letzten drei Tage haben uns wirklich mit Natur pur verwoehnt.
Allein die Fahrt mit dem Tranz Alpine Zug, der uns - wie der Name vermuten laesst - von Christchurch ueber die Southern Alps bis nach Greymouth an der Westkueste gebracht hat, war schon atemberaubend: schneebedeckte Berge, Berge und noch mehr Berge. Man koennte meine, ich kaeme aus Sueddeutschland, so gut wie mir der Anblick dieser Giganten gefallen hat ;-)
Toll war, das der Zug einen Aussichtswaggon hatte, von dem aus man (trotz der Kaelte) tolle Eindruecke per Foto festhalten konnte.
In Greymouth angekommen ging es fast direkt mit dem Bus weiter nach Franz Josef und zum gleichnamigen Gletscher, den wir dann am folgenden Tag besichtigt haben.
Mal wieder hatten wir ziemliches Glueck mit dem Wetter und haben sogar eine Spiegelung des Gletschers in einem kleinen Tuempel vor die Linse bekommen. Juhuu!
Ganz an den Gletscher kamen wir nicht heran, da wir uns gegen eine gefuehrte Tour entschieden hatten und es ohne Begleitung zu gefaehrlich ist, sich diesen Eismassen zu naehern (Einsturzgefahr). Aber auch aus der Entfernung wirkte Franz Josef sehr beeindruckend auf uns.
kleine Notiz am Rande: Neben dem Fox Glacier (direkt nebendran) und einem Gletscher in Sued-Chile ist der FJ-Gletscher der einzige, dessen Auslaeufer direkt im (Ur)Wald enden. Bei den meisten Gletschern sind die umliegenden Witterungsbedingungen deutlich kaelter.
Unsere naechste Fahrt fuehrte uns (mit dem Bus) von Franz Josef nach Queenstown. Nachdem wir ca. die Haelfte der Strecke zurueckgelegt hatten wurde die Landschaft immer spannender (ja, das geht noch), so das wir am liebsten an jeder Ecke angehalten haetten und ausgestiegen waeren um diese Ansichten laenger zu geniessen. Leider geht das mit dem Bus nicht ganz so gut und daher mussten wir uns mit der vorbeigleitenden Landschaft begnuegen. Da das Wetter eher regnerisch war, war dies nicht allzu tragisch.
Der heutige Tag in Queenstown bescherte uns wieder weitestgehend Sonne und wir haben einen Ausflug mit einer Gondel auf einen umliegenden Berg gemacht, von dem aus man mal wieder tolle Ausblicke auf die Stadt und die umliegende Landschaft hatte.
Was mich hier in Neuseeland (und auch schon in Australien) allerdings stoert, ist das doch sehr grosse Angebot von "Scenic Flights" mit dem Hubschrauber. Meiner Meinung nach passt dieses doch sehr laute und benzinverbrauchende Verkehrsmittel nicht in einen Nationalpark, in dem Flora und Fauna geschuetzt werden sollen.
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(c) 2007/2008 Wiebke Bork
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